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21.03.2014, Walsroder Zeitung, www.wz-net.de

Y-Trasse: Wirkung kaum vor 2025/2030

Hans-Peter Wyderka Gast bei BfU: "Ich werde das ,Y' nicht vorzeitig totsagen"

„Ich werde das ,Y' nicht vorzeitig totsagen“: Hans-Peter Wyderka, Referatsleiter im niedersächsischen Verkehrsministerium, bleibt vorsichtig. „Aber wenn am Ende eine Alternative steht, wird das ,Y' verschwinden.“ Als Gast bei der Jahreshauptversammlung der BfU (Bürger für Umwelt) am Donnerstagabend in Walsrode gab der Experte Informationen zum aktuellen Sachstand. Wichtigster Punkt: Bahn, Bund, Land und Bürger sollen gemeinsam verschiedene Bahntrassen-Varianten diskutieren, von denen eine am Ende den Transport von mehr Gütern von und zu den deutschen Seehäfen auf der Schiene gewährleisten soll. Eine „Wirkung“ werde indes nicht vor 2025/2030 eintreten.

Die Y-Trasse, das sogenannte „Güter-Y“ oder der Ausbau von vorhandenen Strecken in vielen Varianten: Zahlreiche Möglichkeiten stehen nach wie vor zur Debatte. Sie alle haben Vor- und Nachteile, sind allesamt teuer und betreffen immer auch Bürger. Fest steht, so Wyderka: Die Aufgabe, Güter auf die Schiene bekommen zu müssen, bestehe nach wie vor. Auf welchem Weg ist offen.

Vorstand im Amt bestätigt: Der Vorstand des Vereins Bürger für Umwelt (BfU, Bürgerinitiative gegen die Y-Trasse) bleibt unverändert. Bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag in Walsrode wurden im Amt bestätigt: Elke Motzkau (1. Vorsitzende, Visselhövede), Ute Müller (2. Vorsitzende, Stellichte), Ursula Lackmann (Schatzmeisterin, Visselhövede) und Hannes Wilkens (Schriftführer, Visselhövede).